Historie

Wenn sich ein Menschenleben dem Ende nähert, wird der Sterbende unsicher, was mit ihm in der letzten Phase des Daseins passiert und was ihm beim Sterben und nach dem Tod erwartet. Es entstehen Fragen, die Gespräche notwendig machen. Verständnis finden oder nur jemanden haben, der einfach nur durch Anwesenheit hilft, ist für den Betroffenen oder auch für Angehörige hilfreich.
Im Jahr 2003 machten sich einige engagierte Frauen auf den Weg, diesen Beteiligten hilfeleistend zur Seite zu stehen. Sie gründeten das „Netzwerk Hospizarbeit Plettenberg e.V.“.
Für diese ehrenamtliche Tätigkeit, die viel Einsatz, Einfühlungsvermögen und inneres Gefestigtsein verlangt, ließen sie sich weiterbilden.
Viele Jahre wurde eine erfolgreiche Arbeit in der Begleitung sterbender Menschen und deren Angehörige in stationären Einrichtungen oder im familiären Umfeld geleistet.
Das Netzwerk Hospizarbeit Plettenberg e.V. ist im Februar 2015 aus Gründen der Existenzsicherung des Hospizdienstes eine Kooperation mit dem Verein Hospiz zur Hl. Elisabeth in Lennestadt eingegangen.
Aufgrund dieser Kooperation können die administrativen Arbeiten über das Vereinsbüro in Lennestadt erledigt werden. Der bislang rein ehrenamtliche Hospizdienst wird außerdem von einer hauptamtlichen Koordinatorin des St. Elisabeth Hospizes koordiniert und begleitet. Somit wird das Netzwerk Hospizarbeit auch von den Krankenkassen als ambulanter Hospizdienst anerkannt. In der vereinbarten Kooperation behält der Verein weiterhin seine Eigenständigkeit.