Die einzelnen Beiträge der Tagesveranstaltung fanden großen Beifall bei den zahlreichen Besuchern des 1. Plettenberger Hospiztages am Samstag, 10.03.2018 im Paul-Gerhardt-Haus.

Dr. Sebastian Vieregge, Facharzt für Innere Medizin, Geriatrie, Palliativ-Medizin und Chirotherapie im Plettenberger MediCenter berichtete aus der Sicht des Mediziners. Er gab einen Überblick über das, was die Palliativmedizin ausmacht.
Monika Kramer, Leiterin der Lennestädter Einrichtung, informierte über das St. Elisabeth-Hospiz und den „Verein Hospiz zur Heiligen Elisabeth e.V.“  Im Hospiz wird das Leben mit allen seinen Facetten angenommen, gewürdigt und geschützt – ein Ort der Geborgenheit im Leben, im Sterben und über den Tod hinaus.
Barbara Franzen, Koordinatorin vom Netzwerk Hospizarbeit Plettenberg und vom St. Elisabeth Hospizdienst, erklärte in ihrem Vortrag die Ziele der ambulanten Hospizdienste: „Wir möchten unseren Patienten ein Sterben in Würde und, wenn machbar, im vertrauten Umfeld ermöglichen. Der Erhalt von Lebensqualität und die Selbstbestimmung müssen bis zum Schluss gewahrt bleiben“. Annette Lubas, eine der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, erzählte von ihren eigenen Erfahrungen in ihrer Arbeit, die einem selbst die Angst vor dem Sterben nimmt.

Anja Kussek, Mitarbeiterin im Palliativmedizinischen Konsiliardienst Lüdenscheid-Olpe, berichtete über das Team aus Ärzten verschiedener Fachrichtungen und Koordinatorinnen, die sich in ihrem Wirkungsbereich um Patienten kümmern, die unheilbar schwerstkrank sind. Das stetig weiterwachsende Netzwerk besteht aus Haus- und Fachärzten, Physiotherapeuten, Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen, Apotheken, Pflegediensten, Sanitätshäusern, Hospizvereinen, Hospizen, Ernährungsberatern, Palliativstationen und Psychoonkologen.
Den Abschluss machte die Märchenerzählerin Urla Hagedorn. Mit einem Märchen um „Sterben, Tod und Trauer“.